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Biodiversität in Wohnquartieren

Die Anpassung an den Klimawandel ist eines der Grundziele der EU-Taxonomieverordnung. Für unsere Branche ist dieses Ziel eine Herausforderung. Die Mehrzahl der Gebäude wurde schon gebaut. Sie sind im Bestand und entsprechend der jeweiligen Baukünste (von Asbest bis Zwischenetage) ausgeführt. Auf der anderen Seite müssen Neubauten eine Vielzahl von sekundären, der Nachhaltigkeit verpflichteten, Auflagen erfüllen. Dachbegrünungen oder grüne Fassaden sind nur zwei von vielen Maßnahmen die umsetzbar sind. Das Insektenhotel gehört da eher in die Schublade Green Washing; und das zu recht.

Der Klimawandel zeigt sich in verschiedener Art und Weise. Für alle Autofahrer wird es ein Segen sein, nach einer Sommerfahrt auf der Autobahn keine Insektenkolonien von der Windschutzscheibe kratzen zu müssen. Doch das ist ein deutliches Signal dafür, dass die Biodiversität leidet. Und sie leidet sehr stark.

Wie kann die Stärkung von Biodiversität z.B. in Wohnquartieren oder Wohnhäusern gelingen welche vor 20 oder noch mehr Jahren gebaut wurden?

Biodiversität zu erhöhen bedeutet mit gezielten Maßnahmen die Lebensqualität von Tieren , Insekten und auch Menschen zu steigern. Ja, auch der Mensch steht im Vordergrund. Er profitiert von Maßnahmen wie einer Begrünung oder Entsiegelung da hierdurch die Lufttemperatur gesenkt wird. Gerade in heißen Sommermonaten ist das ein wichtiges Argument.

Oft scheitern Maßnahmen in Wohngebäuden aus finanziellen Gründen. Wir haben mit unserer Grünen Hausordnung ein Instrument entwickelt welche die Wohnungsmieter beim Thema Biodiversität integriert.

Gerne berichten wir in einem 1:1 über die Projekte die wir in Deutschland bei namhaften Wohnungsbauunternehmen umgesetzt haben. Schreib uns eine Mail an info@torvikgruen.de